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Das „Manoir de la Giraudière” war ursprünglich ein mittelalterliches Lehen und wurde in Schriften von 1298 erwähnt.
Das Landhaus aus dem 17. Jahrhundert wurde auf älteren Fundamenten errichtet.
Zum Anwesen gehört ein sehr interessanter Taubenschlag (Ende 16. Jh.,), in dem sich 901 Nistplätze befinden.
Früher gehörte zu jedem Nistplatz ein Morgen Land (ca. 1/3 Hektar), so dass diese 901 Brutplätze von der Größe
der früheren Lehnsherrschaft zeugen.
Heute ist aus dem Taubenschlag ein gemütlicher Salon geworden, in dem ein Klavier steht, das, genau wie die Bibliothek, von
unseren Gästen nach Belieben genutzt werden kann.
Einige Infos zur Umgebung
An der Anlage führt ein Fahrradweg vorbei, über den Sie direkt auf den Loire-Radweg „Loire à Vélo“ gelangen,
der sich durch das ganze Loiretal hinzieht. 300 Meter entfernt verläuft die Weinstraße „Route des Vignobles Touraine – Val de Loire“.
Die teilweise sehr wilde Region Véron, in der das Hotel liegt, besticht durch ihre besondere Pflanzenvielfalt,
die nicht nur die Neugierde von Botanikern erregt. Ein mächtiger Dolmen unter Denkmalschutz in der Nähe des Hotels zeugt noch heute
von Siedlungen und Kulturen längst vergangener Zeiten.
Ca. 10 Kilometer von La Giraudière entfernt, wo Loire und Vienne zusammenfließen, liegt Candes-Saint-Martin,
das zu den 100 schönsten Dörfern Frankreichs gehört und das mit einer wunderbaren Stiftskirche aus dem 12./13.
Jahrhundert aufwarten kann. Und noch einmal 5 Kilometer weiter steht die berühmte königliche Abtei Fontevraud,
die größte Klosteranlage des christlichen Abendlandes, die aus dem 12. Jahrhundert stammt. |